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| Moskau - Städtereisen - Geschichte, Kunst, Kultur |
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Moskau - Geschichte, Kunst und Kultur
Nein, er war vermutlich nicht so bekannt wie das Russische Nationalorchester in
Moskau, dieser Bulat Okudshava, und er lebt auch schon lange nicht mehr.
Und doch sprechen seine Stimme und seine sehnsuchtsvollen Lieder das an, was die Welt ebenso wie die Einheimischen an
Moskau lieben - die "Säle", wie man so sagt, also die russische Seele, das raue und doch innen drin so weiche Gebaren.
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Moskau - schon lange nicht mehr so fern
In den letzten Jahren wandelte sich Moskau zügig. Aus der riesigen tristen armen Stadt ist eine stellenweise ziemlich
(neu-)reiche Metropole geworden, durchaus westweltgewandt. Es gibt
berühmte Ausstellungen in Moskau, zum Beispiel die über Picasso im vergangenen Frühjahr, immer mehr Touristen besuchen und bestaunen den
Kreml in Moskau, den 1156 erstmals befestigten Mittelpunkt der Stadt, die alte
Residenz der Großfürsten, und den Roten Platz in Moskau ohnehin.
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Moskau hat Geschichte geschrieben
Das im 13. Jahrhundert entstandene Großfürstentum ist noch heute das Herz Russlands - einst von den Mongolen verwüstet, hat es sich relativ rasch erholt; 1704 wurden auch die äußeren Siedlungen einbezogen und nach dem großen Brand im September 1812, der zwei Drittel aller Gebäude zerstörte, wurden die berühmten breiten Ringstraßen angelegt.
Im 19. Jahrhundert bestand die Stadt überwiegend aus ein- bis zweistöckigen Holzhäusern - heute ist sie Zentrum der Russischen Föderation und hat über zehn Millionen Einwohner und architektonisch stattliche und attraktive Paläste und gigantische Gebäude, noch viele im klassizistischen Monumentalstil, aber auch überaus pittoreske Kirchen und Klöster.
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Im Jahr 1980 war es den Sportfunktionären der damals noch existierenden UdSSR (Union der Sozialistischen
Sowjetrepubliken), also der Sowjetunion, gelungen, die Olympischen Spiele in
die Hauptstadt zu bekommen. Doch die Veranstaltung verlief nicht wie geplant; Moskau 1980 war überschattet vom Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan im Jahr zuvor.
Westliche Staaten boykottierten die Spiele und ließen ihre Sportler zu Hause bleiben; in Deutschland wurde über die Teilnahme lange gestritten; schließlich beschloss das NOK (Nationales Olympisches Komitee) die Absage. Insgesamt verweigerten 30 Staaten ausdrücklich die Teilnahme, weitere 33 reisten einfach nicht an. Denen, die kamen, präsentierte Moskau eine perfekt inszenierte Show, bunte Trachtenaufzüge mit Teilnehmern aus allen Teilrepubliken sollten die Lücken und den Protest kaschieren. Das Filmfestival in Moskau 1935, von Staatschef Josef Stalin initiiert, war wohl erheblich interessanter für Gäste aus dem Westen. Preise kassierten immerhin Walt Disney und René
Clair. |
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